Erkältungsmythen: Richtig oder Falsch?

Jeder kennt sie: Die Mythen rund um Husten und Schnupfen. Aber was ist wirklich dran? Stimmt es, dass man eine Erkältung durch kalte Füße bekommt und dass man durch einen Saunagang und eine Tasse Grog wieder schneller auf die Beine kommt?

Der erste und wohl auch bekannteste Mythos dreht sich um Vitamin C. Ascorbinsäure soll einen wieder gesund machen. Hier handelt es sich um einen Irrtum. Auch wenn der Mensch Vitamin C für ein funktionierendes Immunsystem in einer ausreichenden Menge benötigt, ist die präventive Wirkung gegen Erkältungen wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Die Vitamin-Menge, wie sie mit einer ausgewogenen Ernährung aufgenommen wird, ist ausreichend. Überschüssiges Vitamin C scheidet der Körper ungenutzt aus.

Auch auf den warmen Grog sollte während einer Erkältung besser verzichtet werden. Eine Verbesserung der Erkältungssymptome lässt sich hier nicht beobachten. Der Alkohol erweitert die Blutgefäße und kann Kreislaufbeschwerden verstärken und den Körper noch mehr fordern. Besser ist es hier, zum Hustentee zu greifen. Zudem ist es wichtig, in ausreichender Menge zu trinken. Die Immunzellen der Nasen- und Rachenschleimhaut arbeiten in befeuchtetem Zustand weitaus wirkungsvoller.

Eine hervorragende Wahl bei Bronchitis und Sinusitis mit Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz ist GeloMyrtol®forte. Der pflanzliche Schleimlöser löst den Schleim, hemmt die Entzündung und fördert den Heilungsprozess.  Die Wirkung von GeloMyrtol® forte beruht

auf der besonderen Kombination hochwertiger ätherischer Öle. In einem besonderen Verfahren wird ein Spezialdestillat aus vier verschiedenen Pflanzen gewonnen: Eukalyptus,Süßorange, Myrte und Zitrone. Der rein pflanzliche Wirkstoff wirkt dabei wie eine Inhalation von innen. Die natürlichen Selbstreinigungskräfte der Atemwege werden aktiviert: Der Schleim in den Bronchien und Nasennebenhöhlen wird gelöst, die Bronchien entkrampfen* sich und die Krankheitserreger werden bekämpft.

Erkältung kommt von Kälte?

Die Behauptung, dass kalte Füße krank machen, lässt sich nur eingeschränkt zu den Erkältungsmythen zählen: Untersuchungen haben keinen direkten Zusammenhang zwischen Kälte und Erkältung festgestellt. Die Antwort lautet dennoch Jein, aber die alleinige Ursache für eine Erkältung ist die Kälte nicht. Allerdings sich Viren bei kälteren Temperaturen leichter auf den Schleimhäuten vermehren. 

Einen Infekt fängt man sich oftmals durch den Kontakt mit erkälteten Personen ein und nicht durch einen Spaziergang mit nassen Haaren oder zu dünner Kleidung. Trotzdem schwächt Frieren die Immunabwehr ab. Die Gefäße der Nasen- und Rachenschleimhaut sind verengt und Krankheitserreger können leichter eindringen. Trotzdem hängt es nicht mit der Kälte zusammen, dass in den Wintermonaten mehr Menschen einen Schnupfen haben als im Sommer. Dies liegt eher an der beeinträchtigten Immunabwehr und den idealen Bedingungen für Erkältungsviren in überheizten und ungelüfteten Räumen mit trockener Luft. Deshalb ist regelmäßiges Stoßlüften in dieser Jahreszeit besonders wichtig.

Ab in die Sauna?

Eine Erkältung in der Sauna ausschwitzen – auch dieses Gerücht ist weit verbreitet. Zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems sind regelmäßige Saunagänge durchaus sinnvoll. Aber bei einer bereits bestehenden Erkältung wird durch Hitze und kaltes Abduschen die Abwehr nur zusätzlich geschwächt. Der Körper wird stark belastet und der Infekt und damit verbundene Beschwerden können sich verschlimmern. Besser: Ein kurzes Erkältungsbad mit entsprechenden Zusätzen spendet wohltuende und entspannende Wärme. Dennoch sollte bei Fieber ein solches vermieden werden. Bei erhöhter Temperatur kann sich ein warmes Bad negativ auf den Kreislauf auswirken.

Küssen ist bei Erkältung tabu?

Von wegen! Auch wenn beim Küssen durchaus Bakterien und Viren übertragen werden, ist die Gefahr einer Ansteckung eher gering. Der Speichel transportiert die Erreger in den Magen und die Magensäure zersetzt sie. Bei Husten und Schnupfen gilt daher keinesfalls Kussverbot. Im Gegenteil: Küssen hält auf Dauer sogar gesund! Es kurbelt die Arbeit des Immunsystems an. Der Austausch unterschiedlicher Bakterien regt die Produktion von Antikörpern an und stärkt die Abwehr. Vorsicht ist dennoch geboten, auch wenn das Kussverbot seinen Platz unter den Erkältungsmythen einnimmt: Den Partner sollte man keinesfalls direkt anhusten oder anniesen, denn dabei gelangen große Mengen der Krankheitserreger aus den Atemwegen auf die Haut, die sich somit schnell weitergeben lassen.

Nicht die Hand, sondern die Armbeuge vor den Mund

Es gehört zum guten Ton, beim Niesen die Hand vor die Nase zu halten. Das reduziert die Ansteckungsgefahr – so der Mythos. Doch diese Umgangsform schadet mehr, als sie nützt. Die Viren bleiben an den Händen haften und können dort mehrere Stunden überleben. Durch Händeschütteln, das Berühren von Türklinken oder Haltegriffen in Bus und Bahn setzt sich die Infektionskette fort und weitere Personen kommen mit den Erregern der Erkältung in Kontakt. Die bessere Alternative als in die Hand zu niesen: Niesen in die Armbeuge.

Bei einer Erkältung ist der schnellste Weg zur Besserung der Griff zum Antibiotikum – das denken Viele.

Die Auslöser für grippalen Infekte sind aber in den meisten Fällen Viren, gegen die Antibiotika unwirksam sind. Bei Vorliegen einer solchen harmlosen Erkältung birgt die Einnahme eines Antibiotikums nichts: Die Besserung der Beschwerden wird nicht verkürzt, es können Nebenwirkungen auftreten bis hin zur erhöhten Gefahr der Resistenzbildung.

* Ergebnisse in-vitro-Studie

Pflichttext

GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)

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