Schleimhaut: Teppich aus Flimmerhärchen – GeloMyrtol® forte aktiviert die mukoziliäre Clearance

Staub, Pollen oder pathogene Keime: Mit jedem Atemzug können Fremdstoffe in die Atemwege gelangen. Millionen kleiner beweglicher Flimmerhärchen fungieren dabei als Putzkolonne. Die leicht saure Nasenschleimhaut stellt für Eindringlinge die erste Barriere dar. So funktioniert der Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege, die mukoziliäre Clearance.

Wirkungsweise der mukoziliären Clearance

Die Schleimhäute der Atemwege sind von einem Teppich aus Flimmerhärchen überzogen. Die kleinen beweglichen Zilien schlagen etwa 15 Mal pro Sekunde und befördern Eindringlinge in Richtung Rachen, wo diese schließlich verschluckt und von der Magensäure unschädlich gemacht werden können. Das Flimmerepithel ist von einem dünnen Flüssigkeitsfilm überzogen. Der Schleim stammt zum einen aus den Becherzellen und zum anderen aus Schleimdrüsen, die unterhalb der Schleimhaut lokalisiert sind. Letztere produzieren laut Dr. Beeh etwa 40-mal mehr Mukos als die Becherzellen. 

Diese Mucosschicht ist maßgeblich an der Funktion der Flimmerhärchen beteiligt. Denn sind die Schleimhäute feucht, können Erreger in der dünnen Schleimschicht auf den Flimmerhärchen gebunden und durch die rhythmische, wellenartige Schlagbewegung nach außen transportiert werden.

Flimmerhärchen gibt es auch in der Nase. Auch sie schlagen in Richtung Rachen. Die Zilien werden bei einem Infekt in Mitleidenschaft gezogen und so die mukoziliäre Clearance herabgesetzt. Wichtig ist es daher, die Selbstreinigung des Körpers aufrecht zu erhalten. Drei Wochen kann es in etwa dauern, bis sich das Epithel regeneriert hat. 

ELOM-080 – das pflanzliche Spezialdestillat für eine gesunde Schleimhaut

Möglich ist dies durch den Einsatz von Sekretolytika wie der Kombination aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl (ELOM-080). Das pflanzliche Spezialdestillat ELOM-080 ist in GeloMyrtol®forte enthalten. Die sekretolytische Wirkung von GeloMyrtol®forte regt die Drüsen zur Produktion dünnflüssigen Sekrets an, dickflüssiger Schleim wird aufgrund der mukolytischen Eigenschaften gelöst. ELOM-080 aktiviert die Bewegung der Zilien, damit der infizierte Schleim aus den Atemwegen befördert werden kann. 

Es ist jedoch nicht nur der positive Einfluss auf die mukoziliäre Clearance, auf der die Wirkung des Spezialdestillats beruht. Auch eine bronchospasmolytische*, antioxidative*, antimikrobielle und antiinflammatorische Wirkung konnte in Studien mit ELOM-080 nachgewiesen werden.

Sind die Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut zerstört, versucht der Körper den Defekt zu kompensieren und reagiert mit Husten. Das vermehrte Husten befeuert allerdings seinerseits die Entzündungsreaktion und die Schleimhautirritation. Daraufhin bilden die Becherzellen mehr zähflüssigen mukösen Schleim und die körpereigene mukoziliäre Clearance versagt.

Unsere Schleimhaut ist täglich in Gefahr

Der natürliche Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege ist den ganzen Tag in Gefahr. Abgase, Zigarettenrauch, Allergene oder Krankheitserreger können das Flimmerepithel lahm legen. Es können kleine Entzündungsreaktionen angeregt werden, die ein Anschwellen der Schleimhäute und eine vermehrte Sekretbildung zur Folge haben. Weil der Schleim zähflüssiger ist, können die kleinen Zilien verkleben und die mukoziliäre Clearance gestört sein.

*Ergebnisse in-vitro-Studie

Pflichttext

GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)

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