So entsteht ein Ton – Stimme: PTA und Apotheker performen jeden Tag

Die Apotheke als Bühne: PTA und Apotheker performen jeden Tag in der Offizin und nutzen dabei das älteste Musikinstrument der Menschheit – die Stimme. Denn sie ist mehr als nur Kommunikationsmittel zur Übertragung von sachlichen Informationen, sie übermittelt auch Emotionen. Die Stimme entscheidet darüber wie ein Ton entsteht, dieser auf das Gegenüber wirkt und wie die Stimme trainiert werden kann.

Die Stimme ist für uns selbstverständlich, wir nutzen sie täglich, ohne darüber nachzudenken. Schreien, singen, flüstern oder weinen – die Stimme ist vielseitig einsetzbar und auch Spiegel unserer Seele, denn sie ist unser Instrument, um Freude oder Leid auszudrücken.

Ursprung eines Tons ist die Atmung, denn ohne Luft kann kein Ton entstehen. Die eingeatmete Luft wird über den Kehlkopf – hier sitzen die elastischen Stimmlippen – hinausgepresst. Die Stimmlippen dienen dabei als Widerstand und werden von der ausströmenden Luft auseinander gedrückt. Es entsteht ein Unterdruck, der auf den Luftstrom aus der Luftröhre zurückzuführen ist. Die Stimmlippen werden wieder zusammengepresst. 

Rasantes Öffnen und Schließen der Stimmlippen erzeugen einen Ton, der durch die Resonanzräume des menschlichen Körpers an Lautstärke gewinnen kann, dort moduliert wird und zum Klang reift. Wie hoch oder tief die Stimme ist, ist auf die Anatomie des Kehlkopfes und der Stimmlippen zurückzuführen. Schmale und kurze Stimmlippen erzeugen hohe Töne. 

Die richtige Atemtechnik beeinflusst unsere Stimme

Das Geheimnis der Stimme liegt aber auch in der richtigen Atemtechnik und zwar im Bauch. Wer ausschließlich in den Brustkorb einatmet, bekommt mitunter nur gepresste und verspannte Töne heraus, weil der untere Teil der Lunge ungenutzt bleibt und zugeschnürt ist. Ziel ist es, in das Zwerchfell zu atmen. Unser wichtigster Atemmuskel kann mit kleinen Übungen trainiert werden, gleichzeitig wird die Rückenmuskulatur gestärkt und die Körperhaltung verbessert. Wird tief in den Bauch geatmet, verteilt sich die Luft gleichmäßig in der Lunge, weil die Lungenflügel nach unten gezogen werden und der Brustkorb entspannt bleibt. 

Wer in der Apotheke arbeitet, sollte seine Stimme trainieren, denn eine kräftige, aber dennoch angenehme Stimme kann im Job von Vorteil sein. Wer leise oder hauchend spricht, kann von seinem Gegenüber als ängstlich und verunsichert wahrgenommen werden. Wer durch die Nase spricht, gilt oft als besserwisserisch und arrogant. Unrhythmische Sprecher können unglaubwürdig wirken und sehr scharfe Stimmen aggressiv. Eine tiefe Stimme wird von den Kunden oft als beruhigend empfunden. Es gilt also, in der Offizin den richtigen Ton zu finden.

GeloRevoice®️ bei Hals­beschwerden und Stimm­problemen

Lassen Sie der Atmung Platz und atmen Sie tief in den Bauch und nicht nur in die verkrampften Schultern. Stehen Sie aufrecht und entspannen Sie den Kehlkopf. Außerdem ist es wichtig, die Schleimhäute in Hals- und Rachenraum stetig zu befeuchten, wie zum Beispiel mit GeloRevoice® Halstabletten und so Hustenreiz und Heiserkeit vorzubeugen.

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