Luft: Mythos oder Wahrheit?

10.000 Liter Luft durchströmen jeden Tag die menschlichen Atemwege. Das sind etwa einhundert Badewannen. Das ist Fakt, kein Fake. Um die Luft ranken sich zahlreiche Mythen. Was ist dran und was nur heiße Luft?

Im Winter besser nicht joggen, denn die kalte Luft schadet den Lungen.

Das Gefühl kennt jeder, beim Winterspaziergang kann nach einem tiefen Atemzug ein Schmerz auf der Brust spürbar sein. Das kann daran liegen, dass kalte Luft bei Temperaturen von minus fünf Grad kleine Entzündungen in den Lungenbläschen verursacht. Die Folge kann ein Hustenreiz sein. Dennoch haben Spaziergänger im Winter keinen Lungenschaden zu befürchten. Sportler sollten das Tempo drosseln und die Atemwege mit einem Schal schützen.

Sportler sollten jedoch bei Temperaturen von mehr als 15 Grad unter null auf die Trainingsrunde im Freien verzichten. Wer dennoch draußen Sport macht, reizt die Atemwege, denn die eisige Luft kann nicht ausreichend erwärmt werden. Diese können sich so stark zusammenziehen, dass ein Krampf entsteht.

Kalte Luft macht den Körper anfälliger für einen Infekt.

Kälte ist per se nicht die Ursache für einen Infekt. Eine Erkältung wird in der Regel durch Viren ausgelöst. Die pathogenen Keime können jedoch in der Kälte – bei Temperaturen um null Grad – besser überleben. Außerdem können die Krankheitserreger leichter in den Körper eindringen, denn die Durchblutung von Nase, Mund- und Rachenraum sowie Händen und Füßen wird heruntergefahren. Die Erreger haben leichtes Spiel und können sich schnell vermehren, weil die körpereigenen Abwehrzellen in Folge der gedrosselten Durchblutung nicht sofort am Einsatzort sind. Zusätzlich beflügelt die trockene Heizungsluft die Anfälligkeit für einen Infekt. Weil die Schleimhäute in der Nase sowie im Hals- und Rachenraum austrocknen ist die mukozilliäre Clearance gestört.

GeloMyrtol® forte aktiviert die mukozilliäre Clearance. Spürbar wieder Luft ist ein Slogan von Pohl Boskamp. Empfehlen Sie Patienten die unter Erkältungsbeschwerden wie Husten, Schnupfen Druckkopfschmerz leiden GeloMyrtol® forte. Mit dem Wirkstoff ELOM-080 lindert es effektiv typische Symptome der Sinusitis und Bronchitis – die Patienten sind schneller wieder fit.

Wer krank ist, sollte an die frische Luft.

Strenge Bettruhe muss bei einem grippalen Infekt nicht eingehalten werden. Im Gegenteil, wer sich lange in liegender Position befindet und sich nicht bewegt, erholt sich unter Umständen langsamer. Im Liegen wird der Körper schlechter durchblutet und die Atmung ist flach. Das bedeutet die Atemwege werden nicht gut durchlüftet. Wer sich an der frischen Luft bewegt, regt den Kreislauf an und versorgt den Körper mit Sauerstoff.

Wunden heilen besser an der Luft.

Pflaster oder nicht? Beim Thema Wundheilung scheiden sich die Geister. Fest steht: Werden Wunden nicht mit einer Wundauflage bedeckt, trocknen sie schneller aus. Und hier liegt ein Problem. Bei einer Verletzung der Haut bildet sich Wundsekret, das Erreger ab- und Botenstoffe zur Wunde transportiert. Trocknet die Oberfläche an der Luft aus und es bildet sich eine Kruste, kann das Wundsekret nicht mehr abfließen und die Heilung ist gestört. Wird die Verletzung jedoch mit einem Pflaster abgedeckt, kann die Wunde im feuchten Milieu besser abheilen und ist außerdem vor Keimen und Irritationen durch Reibung geschützt. Erst wenn die Wunde nicht mehr nässt, sollte auf einen Verband verzichtet werden, denn dann kann die Luft die Heilung unterstützen.

GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifi ziertem Eukalyptusöl, rektifi ziertem Süßorangenöl, rektifi ziertem Myrtenöl u. rektifi ziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffi niertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfi ndlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfi ndlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Mageno. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)

Post a Comment